Der Umzug ins Ausland
Wer hat nicht einmal in seinem Leben mit dem Gedanken gespielt in den Süden zu ziehen um dort zu leben.
Was wärend der Phase der Berufstätigkeit und mit Kindern nicht möglich war, lässt sich später verwirklichen.
Das Angebot an Wohnmöglichkeiten im Ausland unterscheidet sich kaum von den hiesigen. Altengerechte Wohnungen, Seniorenresidenzen und betreutes Wohnen gibt es genauso z. B. in Spanien, Italien oder Frankreich. Auch stehen dort private Pflegedienste zur Verfügung.
Trotzdem ist der Schritt ins Ausland gut zu überlegen um hinterher keine böse Überraschungen zu erleben.
Sind die Sprachkenntnisse ausreichend um sich gut zu verständligen oder reichen sie nur um eine Bestellung im Restaurant zu machen und beim Bäcker einzukaufen? Auch um soziale Kontakte zu knüpfen und zu pflegen ist es notwendig, die Sprache in ausreichendem Masse zu verstehen und zu sprechen.
Spätestens wenn Service - oder Hilfsleistungen benötigt werden, sollte man sich gut verständigen können.
Für ältere Menschen ist eine angenehme Wohnatmosphäre besonders wichtig, da sie vermehrt Zeit in ihrer Wohnung verbringen.
Ist die Grösse des Wohnraums darauf abgestimmt? Kleinere Ferienwohnungen reichen für die Urlaubszeit aus, da die meiste Zeit des Tages draussen verbracht wird. Aber als ständiger Wohnsitz sind sie oft zu klein.
Natürlich ist auch darauf zu achten, dass die Wohnung oder das Haus altersgerecht, d.h. barrierefrei und praktisch ausgestattet ist.
Im Ausland, besonders in Touristenzentren steigt das Angebot an Seniorenresidenzen ständig. Einige dieser Häuser sind an deutsche oder schweizer Institutionen angegliedert und bieten ähnliche Angebote wie im Heimatland. Dort sind auch meist keine Sprachbarrieren zu finden, da die Mitarbeiter oft Deutsch sprechen oder über gute Deutschkenntnisse verfügen.
Abzuklären ist im Vorfeld, ob die Krankenkasse bei evtl. Pflegebedürftigkeit die Zahlungen auch ins Ausland leistet, sogenannte Transferleistungen zahlt.



