Login








Noch kein Mitglied?
Registrieren Sie sich hier!

Suchen



Anzeigen

Feng Shui

Feng Shui,  „Wind und Wasser“

Die Prinzipien des Feng Shui können auch bei Zimmereinrichtungen, Hausarchitektur und Landschaftsgestaltung berücksichtigt werden. Die Raumgestaltung und Baugestaltung erfolgt nach verschiedenen Regeln, die sicherstellen sollen, dass sich so genannte verstockte Energien nicht in diesen Räumen festsetzen können und das Qi frei fließen kann.

Feng Shui betont das Verhältnis zwischen Mensch und Natur und basiert auf einigen zentralen chinesischen Philosophiesystemen, wie der Yin und Yang-Lehre, den nach den Himmelsrichtungen ausgerichteten Acht Trigrammen sowie der Fünf-Elemente-Lehre. Seit einigen Jahren erfahren die Lehren des Feng Shui auch zunehmendes Interesse in der westlichen Architektur und Innenarchitektur.

Die Bereiche

  • Der Begriff "Feng Shui" ist eine Abkürzung für einen Satz aus dem "Buch der Riten" von Guo Po (ca. a.D. 300): "Qi wird vom Wind zerstreut und stoppt an der Grenze des Wassers". Die Begriffe Wind/Wasser werden seither für die Kunst verwendet, mit der das Qi vor dem Wind geschützt und mit Wasser beeinflusst wird.
  • Die Theorie Qi: Qi sei laut Feng-Shui-Theorie dessen wichtigste Grundlage. Qi sei die unsichtbare Lebensenergie, die überall um uns, in jedem Wesen und jeder Zelle fließe. Sie sei die Energie, die alles belebe und gestalte. In Japan wird sie Ki, in China Qi und bei uns Odem oder Lebensenergie genannt. Die Aufgabe eines Feng-Shui-Beraters sei es, die Bewegung des Qi in der Umgebung und im Haus zu erkennen, zu harmonisieren und zu steigern. Eine hohe Ansammlung von günstigem Qi könne zu positiven Ergebnissen bei Gesundheit, Harmonie und Erfolg des Menschen führen.
  • Die Lehre von Yin und Yang: Yin ist das Qi von Bergen und Ruhe, Yang das Qi von Straßen, abschüssigem Gelände und Wasser. Die aus dem Taoismus stammende Lehre fördere das Gleichgewicht zwischen allen Gegensätzlichkeiten. Im New Age Feng Shui wird die Lehre von Yin und Yang allein auf die Wohnung angewandt, wie zum Beispiel den Yangbereichen, also den aktiven Bereichen wie Arbeits- und Wohnzimmer, und den Yinbereichen, den Ruhebereichen, wie dem Schlafzimmer und dem Meditationsraum. Jeder Bereich werde auf seine Funktionalität abgestimmt und die Anordnung der Räume harmonisch gestaltet.
  • Die Lehre der 5 Elemente: Die Energie werde nicht mehr auf zwei, sondern auf fünf Ebenen analysiert und ausgeglichen. Hier sei das Wissen um die Auswirkung von Farbe, Form, Maßen und Klang auf den Menschen sehr wichtig. Der Ausgleich des Ortes könne durch die Anordnung und das Anbringen von Objekten, Farben oder Abhilfen durchgeführt werden.
  • Die Kompasslehre (Li Qi Pai): Der Luo Pan, der Geomanten-Kompass, symbolisiert durch seine Form (ein Kreis in einem Quadrat) die Verbindung von Himmel und Erde. Nach der Lehre manifestiert sich der Einfluss der Sterne in bestimmten Formationen der Natur. Durch die Messung der Himmelsrichtung lässt sich die energetische Qualität des zu untersuchenden Hauses feststellen.

Das klassische Feng Shui

Die älteste Schule im klassischen Feng Shui ist Luan Tou, im Westen "Formenschule" genannt.

Dabei geht es um die optimale Auswahl eines Bauplatzes, der durch die natürliche Landschaftsformation geschützt ist. Luan Tou wurde sowohl für Wohnhäuser als auch für Grabstätten angewendet, wobei in der chinesischen Geschichte mal die eine, mal die andere Anwendung zeitlich dominierte. Li Qi Pai, die "Kompasslehre", arbeitet mit den Himmelsrichtungen, die am Haus mit dem Luo Pan, einem Kompass, gepeilt und auf den Hausgrundriss übertragen werden, sowie den zeitlichen Einflüssen. Die beiden populärsten Richtungen dieser Schule, die "Fliegende-Sterne-Methode" und die "Acht-Häuser-Methode", können beide auf lange Traditionen zurückblicken. Die "Geheimnisse" der Fliegende-Sterne-Methode wurden Anfang des 20. Jahrhunderts erstmals in einem Buch der chinesischen Öffentlichkeit präsentiert, nachdem sie bereits jahrhundertelang in Gebrauch waren.

Das klassische Feng-Shui geht davon aus, dass die Erdkräfte in Form von Qi immer und unabhängig vom Menschen wirken. Der Mensch könne diese erkennen und entsprechend nutzen.

Im klassischen Feng Shui werden als Hilfsmittel zur Harmonisierung von Räumen nur sehr wenige Objekte verwendet (z. B. Amulette, Landschaftsbilder und Kalebassen).

Quelle:www.wikipedia.de