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Sport und Fitness - Reisen

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Wandern.

Wandern gehört zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten.

Das Laufen in der freien Natur macht nicht nur Spaß, sondern ist auch noch überaus gesund. So werden beim Wandern Gelenke und Bänder ebenso wie Herz und Kreislauf trainiert.

Das ganz normale Wandern gehört nach Aussage von Sportwissenschaftlern zu den gesündesten Sportarten und ist auch für Untrainierte ein ideales Heilmittel gegen viele Zivilisationskrankheiten.

Heute heisst die Devise gemütliches stressfreies Wandern zum erlangen von Fitness, statt aggressivem Auspowern, wie es lange jahre der Trend war.  Manche Aertzte therapieren ihre Patienten (bei Depressionen oder Angstzuständen) mit der Bewegung in der Natur. 
Wandern ist auch gesund für Herz, Kreislauf, Muskulatur und Stoffwechsel. Beim Laufen wird der Herzmuskel trainiert und gestärkt. Die Durchblutung der Lunge wird gefördert. Beim Wandern atmet man viel tiefer durch. Weil sich die Fließeigenschaft des Blutes verbessert, verringert sich auch das Thromboserisiko. Wie alle Ausdauersportart, stärkt Wandern Immunsystem. Den Aspekt der Fettverbrennung sollte man auch nicht außer acht lassen, denn trainierte Wanderer verbrennen ca. doppelt so viel Fett wie „Sitzmenschen“, deshalb haben sie auch selten Probleme mit einer dauerhaften Gewichtsnormalisierung.
Wer zwei bis drei Stunden in der Woche wandert, kann sein Leben um etwa zweieinhalb Jahre verlängern. Dabei kommt es weniger auf die Anstrengung, als auf die Dauer und Häufigkeit an.

Wissenschaftliche Untersuchungen bewiesen, dass Bewegung an der frischen Luft das wirksamste Mittel ist, sich selbst aus emotionalen Anspannungen oder Stress zu befreien. In der Natur erleben viele Städter z.b. eine Stille die sie fast schon erschreckt. Sie kommen reizüberflutet, aus dem Stressigen Alltag in diese „gespenstige“ Ruhe.  Mit der Zeit aber kehrt diese Ruhe in sie ein und sie werden aufnahmebereit für Sinneseindrücke der Natur. Der Kopf wird frei von belastenden Gedanken.   

Naturgebiete mit Steigungen und Abstiegen sind besonders geeignet, so fanden, österreichische Forscher heraus, denn regelmäßiges Aufwärtsgehen senkt deutlich die Cholesterinwerte wobei  kontrolliertes Abwärtsgehen im Muskel weitaus mehr Zucker abgebaut wird als beim normalen Gehen. Blutzuckerwerte können sich auch durch Sport in freier Natur verbessern und die Insulinrezeptoren an den Zellen vermehren sich. Deshalb werden die Zellen durch das Insulin für die Aufnahme von Zuckermolekülen aufgeschlossen. D.h. bei regelmäßigem betreiben von Sport kann der Ausbruch von Altersdiabetes verhindern oder hinauszögern werden.
Ein erhöhter Blutdruck lässt sich auch durch regelmässiges Wandern deutlich senken.

Zum Erfolg einer Wanderung trägt aber auch eine gute Ausrüstung bei. Das Allerwichtigste sind die richtigen Schuhe. Für eine normale Wanderung genügt ein fester, wasserdichter Wanderschuh mit Goretex Laminat. Der Schuh sollte immer nachmittags gekauft werden, da im Laufe des Tages die Füsse anschwellen. Auch sollten Wandersocken zum probieren mitgenommen werden. Generell gilt: An der Ferse muss der Wanderschuh gest sitzen, die Zehen sollten dagegen freibeweglich sein, sonst entstehen Blasen.
Ganz wichtig: Nie mit nagelneuen Schuhen auf die grössere Tour gehen. Sie müssen erst eingelaufen werden.

Beim Wandern sollte etwa alle zwei Stunden eine Pause eingelegt werden.  Wenn sie während ihrer Tour nicht einkehren wollen, Nehmen sie Obst, belegte Vollkornbroten oder –Brötchen mit. Obst bringt ihnen ihre Energie zurück. Der Apfel ist im Transport unempfindlich und enthält viel Vitamin C. Eine Banane ist regelrechtes Doping – jede Menge Kohlenhydrate und Ballaststoffe geben dem Körper Kraft und der hohe Magnesiumgehalt beugt Muskelbeschwerden vor.
Mindestens zwei Liter Flüssigkeit sollte jeder bei einer Tageswanderung aufnehmen. Ideal sind Wasser, Saftschorle oder ungesüsster Tee.