Suppen
Suppe als Haupt- oder Zwischenmahlzeit hat bereits in der Geschichte ihren Platz.
Die ersten Suppen kannte man bereits vor 6000 Jahren in Mesopotamien, später in Ägypten, Griechenland und in Rom. In unseren Breiten wurden die Suppen im Mittelalter vor allem durch die Klöster populär gemacht: Die so genannte "Klostersuppe", die an Arme kostenlos ausgeschenkt wurde, war meist eine Brotsuppe oder eine Einmachsuppe. Pfarrer Kneipp und die Kölner Klosterfrau Maria Clementine Martin nannten diese Suppen bereits eine "Naturarznei".
Bei ihrem Einfluss auf die Gesundheit kommt es natürlich auf die Rezeptur der Suppe an. Zum Beispiel eine kalorienarme Gemüsesuppe. Mit einer Suppe kann man sich während einer Erkältung satt essen, ohne damit den Magen zu sehr zu belasten. Übrigens: Wer viel Suppe isst, hat weniger Falten, da die relativ hohe Zufuhr von Flüssigkeit die Haut von innen her glättet. Suppen können auch mithelfen, schlank zu bleiben und schlank zu werden. In diesem Fall muss man der klaren Gemüse-Bouillon den Vorzug geben, sollte aber gleichzeitig auf Knödel oder Nudeln als Einlage verzichten.
Dass Tomatensuppe beliebt ist, ist eine Binsenweisheit, dass sie allerdings auch einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit haben kann, wissen die wenigsten Menschen. Vor einigen Jahren haben Wissenschaftler der Tufts-University in Boston den Farbstoff Lycopin in Tomaten entdeckt. Seitdem weiß man, dass dieser Wirkstoff Herz und Kreis-lauf stärkt und außerdem das Krebsrisiko senkt. Insbesondere wirkt dieses Lycopin wenn die Tomaten erhitzt werden. Dementsprechend kann man eine Tomatensuppe durchaus als eine ideale Schutzmahlzeit bezeichnen. Diese Wirkung gibt es allerdings nur, wenn die Tomatensuppe auch heiß verzehrt wird.



