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Sekundäre Pflanzenstoffe

Eine Reihe von pflanzlichen Inhaltsstoffen hat in den letzten Jahren von sich Reden gemacht: die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe (SPS).
Da sie in den Pflanzen nur in sehr geringen Mengen vorkommen und im Gegensatz zu Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten keinen eigenen Nährwert haben, schenkte man ihnen lange Zeit kaum Beachtung. Sie dienen Pflanzen als Farbstoffe, zum Schutz vor Krankheiten und Schädlingen und regulieren das Wachstum. Mittlerweile weiß man jedoch, dass sie nicht nur für die Pflanzen, sondern auch für den Menschen wichtige Schutzfunktionen ausüben. Deshalb nennt man sie auch bioaktive Stoffe. Wissenschaftler fanden heraus, dass Menschen, die häufig Obst und Gemüse und damit auch sekundäre Pflanzenstoffe verzehren, wesentlich seltener von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs betroffen waren.
Die Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe beinhaltet chemisch sehr unterschiedliche Verbindungen, von denen nur ein kleiner Teil erforscht ist. Momentan geht man von einer Gesamtzahl von 50.000 bis 100.000 aus.

Die wichtigsten Vertreter sind:

  • Carotinoide
  • Phytoöstrogene
  • Polyphenole
  • Phytosterine
  • Saponine
  • Glucosinolate
  • Protease-Inhibitoren
  • Monoterpene
  • Sulfide
  • Phytinsäure