Login








Noch kein Mitglied?
Registrieren Sie sich hier!

Suchen



Anzeigen

Stressbewältigung

Der grösste Feind unsere Gesundheit ist der Stress dem wir immer wieder ausgesetzt sind, bzw. dem wir uns selbst aussetzen. Stress zeigt sich in kognitiven, emotionalen, muskulären, vegetativ-hormonellen und sozialen Reaktionen. Entsprechende Stressbewältigungstechniken dämpfen die Stressreaktionen bzw. versuchen, diese erst gar nicht entstehen zu lassen bzw. eine Entspannung herbeizuführen.
Beispielhaft können benannt werden:

Die oben dargestellten Techniken sind in erster Linie für die körperliche und geistige Entspannung gedacht. Die Körperhaltung ist entspannt und es soll einem bestimmten Körperempfinden oder der Atmung nachgespürt werden um andere, ablenkende Gedanken auszuschalten.

Meditationstechniken beschreiten einen anderen Weg. Sie sind auch Methoden zur Stressbewältigung. Haben aber einen anderen Ansatz. Näheres darüber erfahren Sie unter Geistige Harmonie.

Der Umgang mit Stress

Sind Sie gestresst? Wer ist es nicht? Zeitweise ist es zwangsläufig, dass wir bei der Arbeit, familiär, finanziell oder krankheitshalber, Stress empfinden. Es kann plötzlich und nur während einer kurzen Zeitspanne sein. Wenn man im Stau steht und einen wichtigen Termin hat oder der Chef stellt Sie während der Arbeit zur Rede. Es kann aber auch chronischer, Langzeitstress sein. Einen unglückliche Ehe oder die Pflege eines kranken Familienangehörigen über eine längere Zeit.

Manchmal ist Stress motivierend. Z.B. Wenn er hilft, einen Wettbewerb zu gewinnen oder eine Arbeit zu einem Abgabe - oder Schlusstermin fertig zu stellen. Aber meisst verbinden wir mit Stress ein negatives und unbequemes Gefühl. Herzrasen, Schweissausbruch und dem Gefühl, dass alles ausser Kontrolle ist.

Bei verschiedenen Menschen wird Stress durch unterschiedliche Dinge ausgelöst. Die Planung einer grossen Party oder eine Rede vor mehreren Leuten kann einer Person Vergnügen bereiten, eine andere dagegen ist total nervös und überfordert.

Wie man einer stressigen Situation begegnen kann hängt von vielen Dingen ab:

  • Die Beurteilung der Situation - Wie schlecht ist es wirklich? Kann man die Situation bewältigen?
  • Allgemeiner Ausblick auf das Leben - Neigen Sie eher dazu positiv oder negativ zu sein?
  • Allgemeiner Gesundheitszustand und Wohlbefinden - Sind Sie ausgeruht oder leiden Sie unter Schlafmangel? Essen Sie gesund oder leben Sie von Fertigmahlzeiten? Bewegen Sie sich ausreichend oder haben Sie keine Zeit dafür? Sind Sie gesund oder haben Sie chronische Gesundheitsprobleme?

Viele Menschen die anscheinend nie gestresst sind, haben gelernt, wie man erfolgreich mit stressigen Situationen umgeht.

Einflüsse von Stress auf die Gesundheit

Jeder länger andauernde Stress kann zu gesundheitlichen Schäden führen. Dazu gehört Konzentrationsschwäche, Schlaf - und Essensprobleme, Bluthochdruck und Herzkrankheiten. Ausserdem Angstgefühl und Depressionen. Anders gesagt, Stress kann sehr schlecht für ihre körperlichen und physische Gesundheit sein.

Aus diesem Grunde sollten Sie die Kontrolle über Ihren Stress erhalten bevor der Stress anfängt Sie zu kontrollieren. Die Zeit und die Energie die Sie in Ihre Stressbewältigung investieren, zahlt sich mit der Zeit aus. Ihre Gesundheit und Ihr Glücksgefühl werden gefördert.

Schritte zu weniger Stress

Machen Sie eine Liste.
Welche Dinge verursachen Ihnen den grössten Stress? Schreiben Sie diese, mit dem Ausmass an Stress den sie erzeugen, auf. Am besten auf einer Skala.
Wie beeinflusst Sie der Stress? Schwierigkeiten beim schlafen, innere Aufgewühltheit.

Kontrollieren Sie Dinge.
Entscheiden Sie gegen welche Punkte auf der Liste Sie etwas tun können. Denken Sie daran, dass Sie nicht alle Punkte auf der Liste kontrollieren können. Sie können aber Ihre Reaktion auf verschiedenen Dinge kontrollieren. Anstatt während sich über den morgentlichen Stau aufzuregen, nutzen Sie die Zeit im Auto um eine gute Sendung im Radio zu hören oder sich auf ein Meeting vorzubereiten. Auch kleine Veränderungen helfen Ihnen mehr Kontrolle über Ihr Leben zu bekommen. 
Hier sind einige Vorschläge:

  • Verteilen Sie einige Arbeiten im Haus an andere Familiemitglieder
  • Unterstützung bei der Pflege einer Person durch öffentl. Angebote

Lernen Sie "nein" zu sagen.
Wenn es Arbeiten zu Hause oder im Beruf gibt, die Sie nicht machen können oder wollen, streichen sie diese von Ihrer Liste und machen Sie diese nicht. Verpflichen Sie sich nicht zu neuen Dingen nur weil Sie denken, das muss so sein. Sagen Sie "nein" zu neuen Projekten und Vorhaben, wenn Sie schon zu viele Pflichen haben. Überlassen Sie jemandem anderen diese Arbeit.

Lernen "nein" zu sagen, benötigt einige Übung.
Es fühlt sich am Anfang nicht gut an. Aber zu viel anzunehmen und zu versagen ist stressiger als einer Bitte nicht nachzukommen. Versuchen Sie den " Perfektionismus Impuls" loszuwerden. Erwarten Sie keinen Perfektionismus von Ihnen oder von anderen. Für einige Dinge ist es ausreichend gut zu sein, nicht perfekt.

Üben Sie Grenzen zu setzen.
Um Grenzen setzen zu können, müssen Sie als erstes Prioritäten festsetzen. Entscheiden Sie was für Sie und Ihre Familie am wichtigsten ist. Nehmen Sie sich Zeit für Dinge wie gemeinsame Essen mit der Familie, Vergnügen oder andere Dinge die Ihnen Freude machen. Fragen Sie sich für alle Dinge die nicht auf Ihrer Prioritätenliste sind, " Was ist das Schlimmste was passieren kann, wenn ich dies nicht tue?"
Wenn Sie mit der Antwort leben können, nehmen Sie diese Aufgabe von Ihrer Liste.

Lernen mit Stress umzugehen, kann Ihnen helfen gesünder und glücklicher zu leben. Freuen Sie sich an Ihrer Familie, dem Job und an Freunden. Konzentrieren Sie Ihre Energie auf Dinge, die im Leben wirklich zählen.