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"Schweinegrippe": Natürliche Mittel gegen die weltweite neue Grippe

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"Schweinegrippe": Natürliche Mittel gegen die weltweite neue Grippe
Wer sich nicht impfen lässt, sollte mit natürlichen Mitteln Schutz suchen


 

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Bonn (pts/12.11.2009/11:45) - Die neue Grippe H1N1/2009 "Schweinegrippe" wurde von der WHO auf die höchste Alarmstufe gesetzt. Es finden große Impfkampagnen statt und die Medien warnen vor nicht zu unterschätzenden möglichen Gefahren der Seuche. Gleichzeitig ist die Impfung gegen den neuen Influenza-Typ umstritten. Was kann man tatsächlich tun, um den körpereigenen Schutz zu verbessern?

Bei den meisten Erkrankten führt die neue Grippe zu nur milden bis mittelschweren Symptomen. Der typische Verlauf zeigt eine akute Atemwegserkrankung mit Fieber, oft mit Halsschmerzen, trockenem Husten oder Schnupfen, Muskel-, Kopf- oder Gelenkschmerzen. Es treten starke Müdigkeit und/oder Appetitlosigkeit auf. Neu bei dieser Grippe ist, dass es insbesondere bei Kindern und Jugendlichen zusätzlich häufig zu Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall kommt und dass jüngere Menschen anfälliger für eine Infektion sind.

Massive Entzündungen - die wirkliche Gefahr einer Influenza-Infektion
Im Fachjournal "Viral Immunology" geben Wissenschaftler eine mögliche Antwort darauf, warum das Schweinegrippevirus H1N1 gerade für junge Erwachsene mit einem starken Immunsystem gefährlich wird (Woodland, 2009). Der neue H1N1-Virus enthält Gensegmente des Vogelgrippevirus H5N1. Diese Gensegmente können einen so genannten "Zytokin-Sturm" verursachen. Im Zuge einer Überreaktion des Abwehrsystems werden extrem viele Zytokine (Entzündungsbotenstoffe) freigesetzt, die zu massiven Entzündungsreaktionen und Lungenödemen führen können.

Die Lösung: Immunmodulation und Virenbekämpfung
Insgesamt geht es also bei einer Grippeinfektion in erster Linie nicht nur um eine Immunstärkung, sondern um Immunmodulation (Veränderungen des Immunsystems) und Virenbekämpfung. Ein geeignetes Mittel muss daher sowohl antiviral als auch entzündungshemmend wirken. Hier sind Granatapfel-Polyphenole, die besonderen Wirkstoffe des Granatapfels, sehr vielversprechend. Das Heilungspotential des Granatapfels bei entzündlichen Krankheiten ist seit Jahrtausenden aus dem indischen Ayurveda bekannt. Die antientzündliche Wirkung des Granatapfels beruht auf der Hemmung von Entzündungs-Regulatoren und -Botenstoffen. Polyphenole gelten hier als neuer und hoffnungsvoller Ansatz für die antivirale Therapie.

Entzündungen und oxidativer Stress
Entzündliche Prozesse verstärken oxidativen Stress im Körper. Auf einer solchen Basis mutieren harmlose Grippeerreger leichter zu aggressiven "Killerviren". Antioxidative Schutzsubstanzen wie z. B. Selen und Granatapfelsaft-Polyphenole wirken direkt den mutagenen (negativ verändernden), schädigenden Auswirkungen der Entzündung entgegen. Granatapfelsaft-Polyphenole verbessern schon nach kurzer Einnahmedauer deutlich den Gesamt-Antioxidantien Status (TAS) bei Menschen und stärken die körpereigenen antioxidativen Schutzsysteme. Die antioxidative Potenz des Granatapfels zeigt sich u. a. im antioxidativen Schutz von Herz, Gefäßen, Gehirn und Nervensystem sowie der Leber und Magenschleimhaut.

Bei schweren Grippe-Infektionen spielt zudem Stickstoffmonoxid (NO) eine wichtige Rolle. Einerseits wirkt NO antiviral, andererseits begünstigen die NO-Radikale die Entwicklung von virus-bedingten Lungenentzündungen. Granatapfelpolyphenole stabilisieren NO antioxidativ und verhindern den Zerfall zu gefährlichen NO-Radikalen, wie der Nobelpreisträger und NO-Forscher Louis Ignarro entdeckte.

Granatapfel-Polphyenole und Zink bekämpfen Influenza-Viren
Granatapfel-Polphyenole verfügen über breite antivirale und antimikrobielle Wirkungen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Granatapfel-Polphyenole Influenza-A-Grippeviren abtöten sowie deren Vermehrung hemmen können (Haidiri et al., 2009). Entscheidet man sich für eine Behandlung mit Tamiflu, wird dessen Wirkung durch Granatapfel unterstützt.

Risikogruppen, allen voran Kinder oder kranke Menschen und Diabetiker, leiden häufig auch an den Folgen eines Zinkmangels: schwache Immunabwehr, häufige Erkältungen, Erschöpfung sowie schlechte Wundheilung. Im Alter finden sich oft ein latenter Zinkmangel und eine schleichende Entzündung. Das senkt die Immunleistung und führt zu mehr Infekten und Autoimmunerkrankungen. Auch Zink mildert einen Entzündungssturm bei Infekten ab. Im Gegensatz zu klassischen Entzündungshemmern unterdrückt Zink nicht das Immunsystem, sondern verbessert seine Reaktionslage bei Infektionserkrankungen. Vor allem im Winter oder bei erhöhtem Infektrisiko ist es sinnvoll, die Zinkspeicher mit täglich 10 bis 15 mg Zink zu füllen.

Jetzt vorbeugen und besseren Schutz aufbauen!
Mit der besonderen Kombination aus Granatapfel-Polyphenolen (z. B. Crosmin Granatapfel Kapseln aus der Apotheke) und Zink (z. B. Curazink aus der Apotheke) kann Infektionserkrankungen vorgebeugt werden. Im Erkrankungsfall ist mit einem milderen Verlauf zu rechnen. Darüber hinaus tut man generell etwas Gutes für die Gesundheit. Denn diese Vitalstoffe unterstützen insgesamt die Gesundheit des Immun- und Herz-Kreislauf-Systems.

In vielen Fällen wird die so genannte "Schweinegrippe" relativ harmlos verlaufen und sich durch Vitalstoffe und Hygienemaßnahmen verhindern oder abmildern lassen. Im Falle einer Infektion sollte man sich unbedingt schonen. Bei Auftreten eines Entzündungssturms (hohes Fieber, große Müdigkeit, starkes Krankheitsgefühl, ggf. Atemnot, Übelkeit) oder einer akuten bakteriellen oder viralen Sekundärinfektion der Lunge (Lungenentzündung), ist eine klassisch schulmedizinische Vorgehensweise unbedingt notwendig.

Quelle: Dr. med. Bökelmann HPN/DFA 10/09 (gekürzt)